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FOCAL KURS «PROJEKTION VON ANALOGEN FILMKOPIEN» AM 10./11.6.2026

 

Umgang mit fragilen Kopien im Kino und bei Festivals

 

Seit der Digitalisierung der Kinos geht das Know-how über 16mm- und 35mm-Filmprojektionen sowie über die Wartung der entsprechenden Projektionsanlagen zunehmend verloren. Gleichzeitig sind längst nicht alle Filme digitalisiert, und die wenigen existierenden Kopien älterer Werke sind fragile Objekte, die möglichst schonend behandelt werden sollten. Doch nicht nur die Filmkopien selbst sind anfällig für Schäden – auch die meist schon älteren Projektoren stellen durch die unregelmässige Nutzung neue Herausforderungen dar.

Dieser Kurs bietet Mitarbeitenden von Kinos und Festivals die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen, den Umgang mit empfindlichen Filmkopien zu verbessern und wertvolle Kenntnisse zum Unterhalt der Kinotechnik zu erwerben – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.

Details und Anmeldung

©Raff Fluri

©Raff Fluri

 

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STREIFZÜGE DURCH DIE KINOGESCHICHTE

Heute, wo sich viele Leute Filme vor allem auf dem Computer oder auf dem Handy anschauen, dürfte es umso interessanter sein, mehr über die Technik des bewegten Bildes zu erfahren. In der Sammlung des Lichtspiels werden Vermittlungsprojekte auf unterschiedlichen Schulstufen und für unterschiedliche Schülerinnen und Schüler angeboten.

Wie wurden und werden Filme vorgeführt? Wie sehen und sahen diese Maschinen aus? Woher kommt das Licht? Wie werden die einzelnen Bilder bewegt? Das Lichtspiel gibt Einblicke in die Filmtechnik, schaut in Maschinen, bringt Projektoren zum Rattern.

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FILMTON

Töne können ein Bild versüssen oder eine harmlose Szene unerträglich spannend werden lassen. Für einen guten Teil unserer Kinoerlebnisse gehören Bild und Klang deshalb irgendwie zusammen. Filmmusik und Filmvertonung sollen für Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulstufen möglichst nah erlebbar gemacht werden. Gemeinsam mit dem Musiker Wieslaw Pipczynski erproben die Schülerinnen und Schüler, wie kürzere Filme akkustisch begleitet werden könnten.

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Das Film Ding 006: Der «Running Man» in der Wäschetrommel – Journal B

FILMISCHE BEWEGUNG – WIE WIR UNS MIT GENUSS TÄUSCHEN LASSEN

Das Bewegungssehen ist eine unserer wichtigsten Wahrnehmungsfähigkeiten. Es beruht auf äusserst komplizierten Wahrnehmungsprozessen, die zum Teil erst ansatzweise verstanden sind. Und solche Vorgänge spielen auch, wenn wir uns einen Film anschauen.

Aber was ist das überhaupt, ein Film? Wie entsteht aus den einzelnen Standbildern auf einem Filmstreifen eine Bewegung? Werden wir im Kino ständig getäuscht? Und wenn ja, wie passiert das?

Diesen Fragen gehen wir mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulstufen nach. Wir behandeln die wichtigsten Phänomene des Bewegungssehens im Allgemeinen und der filmischen Bewegung im Besonderen. Mit Bild- und Filmmaterial, mit neuen und selbst gebauten Apparaturen und alten Geräten werden solche Wahrnehmungsphänomene anschaulich und erfahrbar gemacht. Je nach vorgesehener Dauer und Schulstufe werden wahrnehmungspsychologische und evolutionsbiologische Aspekte und nicht zuletzt auch die neuesten neurobiologischen Erkenntnisse mitberücksichtigt.
Für Unterstufenklassen rücken einfachere und in erster Linie sinnlich erfahrbare Phänomene ins Blickfeld: Mit filmischen „Spielzeugen“ lassen sich Entdeckungen aus der Filmgeschichte nachvollziehen; verschiedene Geräte laden dazu ein, das manchmal vielleicht zu selbstverständliche Sehen neu zu erleben; und wo grosse Maschinen rumstehen, da rattert es und Kino wird zum Erlebnis für die Sinne.

Welche Schwerpunkte auch immer betont werden, die Begegnung mit Film bietet ein hervorragendes Experimentierfeld für das Verständnis unserer Bewegungswahrnehmung. Die Demonstrationen ermöglichen einen eindrucksvollen Zugang zu diesen Themen und hinterlassen sicher einen bleibenden Eindruck. Und schliesslich macht das Verstehen auch noch Spass, denn, wer ist nicht gerne im Kino, wenn die Lichter ausgehen und das Lichtspiel beginnt?

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